Features im Radio

Features

Samstag 09:00 Uhr rbb Kultur

FEATURE

Zu den Wahlen in den USA Jenseits des American Dream Deutsche Sozialarbeiter unterwegs mit ihren US-Kollegen Von Wiebke Keuneke Regie: die Autorin Produktion: SWR 2019

Samstag 11:05 Uhr NDR Info

Das Feature

Unter Deutschen Hikmat Al-Sabty und die Politik Von Alexa Hennings NDR 2014 Nach vielen Jahren deutscher Einheit wird Hikmat Al-Sabty 2011 als erster Migrant in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Der Iraker mit deutschem Pass erfüllt gleich drei Feindbilder für die Rechten, die ebenfalls im Parlament sitzen: Er ist Linker, er ist Ausländer, er ist Intellektueller. Und er singt Goethe. Der promovierte Agrarwissenschaftler mit dem Abschluss deutscher Universitäten hat nie einen Job in seinem Beruf gefunden. Mit den Flüchtlingen, die in die Heime strömen, fühlt er sich verbunden. Er weiß, wie es ist, ganz unten zu sein. Er will helfen. Und muss erkennen, wie langsam das geht, selbst wenn man im Landtag sitzt. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. Das Feature

Samstag 11:35 Uhr NDR Info

Das Feature

Unter Deutschen Hikmat Al-Sabty und die Politik Von Alexa Hennings NDR 2014 Nach vielen Jahren deutscher Einheit wird Hikmat Al-Sabty 2011 als erster Migrant in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Der Iraker mit deutschem Pass erfüllt gleich drei Feindbilder für die Rechten, die ebenfalls im Parlament sitzen: Er ist Linker, er ist Ausländer, er ist Intellektueller. Und er singt Goethe. Der promovierte Agrarwissenschaftler mit dem Abschluss deutscher Universitäten hat nie einen Job in seinem Beruf gefunden. Mit den Flüchtlingen, die in die Heime strömen, fühlt er sich verbunden. Er weiß, wie es ist, ganz unten zu sein. Er will helfen. Und muss erkennen, wie langsam das geht, selbst wenn man im Landtag sitzt. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. Das Feature

Samstag 12:04 Uhr WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Briefe an einen Verstorbenen Memorial für den Schriftsteller W.G. Sebald Von Elke Heinemann Verlust und verschwindende Welten, Kriege und Krisen waren zentrale Themen des deutschen Schriftstellers und Literaturwissenschaftlers W.G. Sebald. Winfried Georg Sebald, 1944 im Allgäu geboren, lehnte seine Vornamen als "Nazi-Namen" ab und ließ sich lieber Max nennen. 1966 wanderte er nach England aus, wo er später an der Universität von East Anglia lehrte, bis er 2001 im Alter von 57 Jahren bei einem Autounfall starb. Sebald, der erst Ende der 1980-er Jahre als Lyriker und Erzähler hervortrat und seine Bücher mit eigenen und gefundenen Fotos illustrieren ließ, war für den Literaturnobelpreis nominiert. Er gilt als einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller des späten 20. Jahrhunderts. "Es ist tatsächlich so, dass man trotz aller Katastrophen annehmen muss, dass hinter der nächsten Ecke irgendwelche Wunder sind, mit denen wir nicht gerechnet haben. Deshalb meine ich, dass die Haltung eines Apokalyptikers die verkehrte ist", sagte Sebald. Elke Heinemann hat sich im krisenreichen Brexit-Britain an seine Spuren geheftet. In ihren Briefen an den Verstorbenen zitiert sie aus Gesprächen mit Sebalds Freunden und Weggefährten. Historische Tonaufnahmen des Autors runden dieses radiophone Memorial akustisch ab. Produktion: WDR/SR/DLF Kultur 2020

Samstag 13:05 Uhr Bayern 2

radioFeature

Samstag 14:00 Uhr rbb Kultur

FEATURE

Herbst 1929 - Schatten über Babylon (4/6) Eine sechsteilige Podcastserie von Volker Heise Teil 4: Das ferne Beben Idee und Buch: Volker Heise Musik: Thomas Fehlmann Schnitt/Produktion: Stephan Lindner Recherche: Lea Brinkschulte Produktion: rbb/WDR/RB 2020

Samstag 14:05 Uhr BR-Klassik

Das Musik-Feature

Balsam für die deutsche Seele Die Wiederentdeckung der Händel-Opern vor hundert Jahren Von Tobias Barth Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr 1920: Der erste Weltkrieg war gerade vorbei, der deutsche Kaiser geflohen, die junge Republik sofort in Kämpfe verstrickt - da begann auch eine Zeit des kulturellen Aufbruchs. Und so wie das Bauhaus in Weimar für Avantgarde, neue Sachlichkeit und Moderne steht, kann man in der damals beginnenden Händel-Renaissance einen Ausdruck konservativer und deutsch-nationaler Sehnsucht sehen. Der Kunstwissenschaftler Oskar Hagen war es, der nach Inspirationen aus Händels Geburtsstadt Halle das Wagnis einging, in Göttingen eine szenische Aufführung der "Rodelinde" erstmals nach mehr als 170 Jahren wieder auf eine Bühne zu bringen. Der riesige Erfolg seiner Opernbearbeitungen begründet sich auch in der völkischen Aufladung Händels, die ein Identifikationsangebot lieferte für alle, die erschüttert waren über den verlorenen Krieg und wütend auf die neue Zeit. Die Interpretation der Werke des "Royal Composer" als eigentlich urdeutsche Musik, die das deutsche Wesen sehr gut ausdrückt - das war Teil von Hagens geschicktem Marketing. Das blieb nicht folgenlos für die Göttinger Händelfestspiele und für die Händelrezeption bis heute.

Samstag 18:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Feature

Reihe: Wirklichkeit im Radio Nach dem Fest Adaption des dänischen Features "After the Celebration" Von Lisbeth Jessen Regie: Thomas Wolfertz Mit: Leopold von Verschuer, Bernhard Schütz, Bruno Wintzen, Angelika Bartsch u.a. Ton: Christoph Bette Produktion: Danmarks Radio 2002 / WDR 2004 Länge: 51"27 "Wenn Papa badete" - so beginnt die berühmte Szene in dem Film "Das Fest", der die Enthüllung eines jahrelangen Missbrauchs schildert. Zuerst erzählt wurde die Geschichte von Allan in einer Talkshow. Aber wer ist Allan? 1996 hatte Allan in einer dänischen Radio-Talkshow aus seinem Leben erzählt. Es war die Geschichte eines jahrelangen Missbrauchs innerhalb der Familie, die er am 60. Geburtstag seines Vaters vor Freunden und Verwandten öffentlich machte. Seine Schilderungen beeindruckten so sehr, dass sie den dänischen Filmemacher Thomas Vinterberg zu seinem Film "Das Fest" inspirierten. Nach dem Erfolg des Films begannen die Fragen: Wo war Allan? Warum meldete sich niemand, der das Geschehen bestätigen konnte? War Allan am Ende nur ein guter Publicity Gag? Lisbeth Jessen machte sich auf die Suche nach Allan und fand eine noch beeindruckendere Geschichte. Nach dem Fest

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